Goldmarie

Diese Zopf-Lace-Socken von Jane Burns habe ich in der Simply Stricken 3/2016 entdeckt.

 

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Ein Zopf verläuft vom Bündchen bis zur Spitze.

 

Da ich noch Sockenwolle in senfgelb da hatte, dachte ich: Los geht’s! Verstrickt habe ich: Vendita Sockenwolle (dahinter steckt Gründl), gekauft im Discounter als Doppelpack mit Nadelspiel der Stärke 2,5. Besonders gut hat mir die Kombination aus Zopf- und Lochmusterelementen gefallen, die auf dem Vorderfuß fortgeführt wird und hier durch Verkreuzen der Maschen spitz zuläuft.

 

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Die Kombination aus Zopfmuster (hier verschränkt) und Lochmuster macht die Socken so abwechslungsreich.

 

Die 4 Zöpfe sind auch noch unterschiedlich gestaltet: Vorne und hinten klassische Zöpfe aus rechten Maschen, die beiden seitlich verlaufenden Zöpfe entstehen durch rechts verschränkte Maschen. Gemeinsam mit dem Lochmuster bildet sich ein interessantes, abwechslungsreiches Maschenbild, welches durch die einfarbige Sockenwolle gut zur Geltung kommt. Das Muster wiederholt sich nach zehn Runden.

 

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Die Spitze im Muster wird mit verkreuzten Maschen gearbeitet. Die Fußspitze wird im Maschenstich geschlossen.

 

Hinzu kommen: Eine abgerundete Ferse (Kombination aus Fersenwand und verkürzten Reihen), Zwickelaufnahmen und eine Bandspitze, die im Maschenstich geschlossen wird. Die auf der Nadel verkreuzten Maschen waren für mich Neuland (wenn auch das einzige Neuland in diesem Projekt).

 

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Gut zu erkennen: das Zopfmuster beginnt bereits am Bündchen. Die Ferse wird mit verstärkter Fersenwand aus Hebemaschen, verkürzten Reihen und Zwickelaufnahmen gearbeitet.

 

Fazit:

Leider ging es bei den Bündchenrunden schon los: die Anzahl der Runden für’s Bündchen erschien mir zu hoch. Einen Blick auf’s Foto geworfen, Rundenanzahl korrigiert. Die Fersenrundung und die Zwickelrunden enthielten Fehler (rechte und linke Maschen waren vertauscht, der Rundenanfang beim Zwickel war nicht richtig wiedergegeben). Auch bei der Spitze waren die Rundenanfänge und somit die Angaben, wo die Abnahmen gemacht werden müssen, fehlerhaft.

Zu guter Letzt enthielt auch die Legende der Strickschrift ein paar Fehler. Abgesehen von den ganzen Fehlern (die mit Post-Its in der Anleitung korrigiert wurden), gelangen mir die Socken (bis auf die verkreuzten Maschen) auf Anhieb. Auch das Verkreuzen war nach 2-3 Anläufen verinnerlicht. Letztlich muss ich feststellen, dass ich an einigen Stellen die Fehler gar nicht gefunden hätte, wenn ich die Anleitung nicht sorgfältig und mehrmals gelesen hätte 😉 (manchmal sollte man auf sein Wissen vertrauen). Schade, dass die Anleitung so viele Fehler beinhaltete… SCHADE!

Nichtsdestotrotz ist mir ein schönes Paar Socken gelungen! Der Redaktion der Simply Stricken sollte ich trotzdem mal eine nette E-Mail schreiben…

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