Gute Vorsätze – Nachhaltigkeit und Minimalismus

Für das neue Jahr habe ich mir einige gute Vorsätze vorgenommen:

  • auszumisten statt unnötig zu horten
  • so wenige Gebrauchsgüter anzuschaffen wie notwendig (siehe unten)
  • Müll zu vermeiden
  • Verbrauchsgüter (täglicher Bedarf an Lebensmitteln, Hygieneartikeln etc.) zu reduzieren bzw. ein Wegwerfen zu vermeiden
  • reparieren statt wegzuwerfen

Im Januar habe ich es geschafft:

  • endlich auf Stoffstilleinlagen umzusteigen (da ich nicht mehr permanent auslaufe, sonst hätte ich extra saugfähige Stoffstilleinlagen benötigt, habe mich aber nicht weiter drum gekümmert)
  • eine Kiste mit Büchern auszumisten, die beim Auspacken erst gar nicht in die Regale eingeräumt wurde. Die Bücher landen im Büchertauschregal unseres Arbeitgebers.
  • ein gerissenes Still-Top zu nähen (reicht für drunter)

Die Verbrauchsgüter, die ich bzw. wir im Januar angschafft haben, habe ich unten aufgelistet (ausgenommen und daher nicht aufgelistet sind Kleidung und Spielzeug für den Butzelmann (weil die Anschaffung sowieso erforderlich ist) und Computer und Co. für meinen Mann (sowohl ich als auch er haben da keinen Überblick und leider hält er nicht viel von meinem Versuch, einen auf minimalistisch zu machen… 🙁 )

  • 3 3/4-Arm Bustiers und 1 Bustier ohne Arme (ich hoffe, ich komme noch dazu, die Notwenigkeit hier darzustellen (an einem Top, welches dazu getragen wird, stricke ich derzeit)
  • 2 Rundstricknadeln (die bereits fleißig in Gebrauch sind, also Arbeitsmaterial)
  • ein Set BH-Verlängerer (anstatt sich neue BHs anzuschaffen)
  • ein Päckchen Stecknadeln (ich habe beim Nähen unseres Vorhangs im Flur festgestellt, dass ich meine alten Stecknadeln in die Tonne hauen sollte (krumm, rostig…)
  • ein Spannbettlaken 140×200 cm für die Gästematratze
  • Esszimmermöbel (ein Aufsatz für eine vorhandene Anrichte sowie eine Vitrine, beides komplettiert unser Esszimmer)
  • eine Salzkristallleuchte (die mit einer 1W-LED-Lampe ein warmes orangenes Licht abgibt und sich viel besser als nachts brennendes Licht eignet als unsere Nachttischbeleuchtung)
  • das Buch „Mosaik-Tücher“ stricken von Sylvie Rasch (Arbeitslektüre!)
  • div. Wolle 1100 g (!) (Arbeitsmaterial, außerdem war ich bei Buttinette vor Ort…, ein Teil wird bereits verarbeitet)

Ich erhoffe mir von der Liste eine kritische Reflexion meinerseits, ob etwas notwenig ist oder nicht.

 

comment

  1. So eine Liste ist echt eine gute Idee, um zu reflektieren und herauszufinden, was man wirklich benötigt.
    Wir haben auch angefangen in Richtung Minimalismus und Zero Waste. Zuerst habe auch nur ich es gemacht und mein Mann meinte zu allem was er hat, er braucht das dringen, bestimmt irgendwann. 😀 mittlerweile interessiert er sich aber auch immer mehr für diesen Weg und was ich mache und hat nun vor ein paar Tagen auch doch angefangen aus seine Sachen auszusortieren, was er gar nicht verwendet.

    • Nach einem halben Jahr kann ich sagen, dass ich mir durch die Liste jeden Monat vor Augen führe, was ich so kaufe, und ob ich es unbedingt brauche frage ich mich schon vorab, da ich die Liste recht kurz halten will. Meine Schwachstelle ist Strickzeug (Wolle und Zubehör), wobei ich es zumindest nicht übers Herz bringe, Reste zu entsorgen (die werden ganz brav in einer Restedecke verwertet).
      Bei uns ist auch eher mein Mann die Bremse, was das Aussortieren betrifft (bzw. er schafft sich zeitnah wieder einen Ersatz an, bis wir irgendwann ein Computermuseum eröffnen können 😉 ).

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