Zwergenalarm bei Oswalds…

Hier war es lange relativ ruhig…

nicht, dass ich keine Lust mehr aufs Bloggen gehabt hätte, nein, wir waren ein wenig im Renovierungsstress… seit Jahresbeginn sind 3 Räume und ein halber Flur fertig geworden und zwar aus freudigem Grund: Seit 25.07.2017 bereichert unser Nachwuchs (nennen wir ihn mal den „Butzelmann“) unseren Alltag! Dazu hat mein GöGa mehrfach meinen Arbeitsplatz umgebastelt – um mich irgendwann doch vom Arbeitszimmer ins nun fertige Wohnzimmer auszuquartieren…

Natürlich habe ich auch viel gemacht… Babysocken für mehr als ein Baby gestrickt, immer mal wieder Socken für mich, den GöGa und die Schwiegermutter gestrickt und für den Butzelmann wurden eine Hose gestrickt sowie div. Spielsachen gehäkelt…

Was ich nicht gemacht habe: einen Teil der Sockenwolle, die für konkrete Projekte vorgesehen war, zu verstricken. Begründung: Kniestrümpfe oder Overknees mit Wasser in den Beinen anzuprobieren macht keinen Sinn… –> verschoben auf den Herbst/Winter (sofern weiteres Babyspielzeug oder weitere Babykleidung nicht vorrangig sind). Da ich mich nunmehr neu organisieren muss (und 20 Rd Socke pro Tag schon viel sind, je nachdem, wie lange der Butzelmann schläft), werden leider weniger Projekte auf den Nadeln sein… obwohl ich bereits einige neue Ideen habe, teilweise schon mit Probestricken begonnen habe und darauf hoffe, irgendwie auch Zeit für diese Projekte zu finden – bevor meine Elternzeit in zwei Jahren endet…

Ich hoffe, das eine oder andere Projekt hier noch näher beschreiben zu können…

Sendepause

Oder: Warum ich kein Fernsehen mehr gucke.

Ja, ich hab’s getan, ich habe dem TV adieu gesagt, vor 2 Jahren! Was mich dazu bewogen hat:

  1. Ich habe festgestellt, dass ich den Fernseher oftmals nur im Hintergrund habe dudeln lassen, während ich entweder im Netz unterwegs war oder in irgendwelchen Zeitschriften geblättert habe.
  2. Filme und Serien habe ich schon länger nicht mehr geguckt. Allenfalls Verbrauchersendungen und abendliche Talkrunden haben mich sporadisch interessiert
  3. Zeit im Leben ist viel zu kostbar, um sie mit passivem Konsum oftmals fragwürdigem Inhalts zu vergeuden.
  4. Der Fernseher ist der moderne Hausaltar. Er ist wie ein Götze, der angebetet wird (zumeist regelmäßig um 8 Uhr abends zur Tagesschau und anschließend beim Tatort). Und auch hier gilt: Wer hat den Größten… Leider richten manche Leute ihr Privatleben so sehr auf das TV-Programm aus, dass sie z. B. Treffen mit Anderen absagen oder verschieben. Glotze statt Mensch – irgendwie traurig.

Ob es mir schwer gefallen ist: Ehrlich gesagt, nein! Es kam zwar eher unfreiwillig, als mich mein Receiver im Stich gelassen hat, aber ich habe mir dann gesagt: Bevor ein neuer Receiver angeschafft wird, versuch es ohne TV. Und es hat so gut geklappt, dass ich mir nie wieder einen anschaffen will.

Filme schaue ich mehr als selten (auch da fehlt mir ehrlich gesagt nichts) und wenn ich Nachrichtenbedarf habe (was selten der Fall ist, ich lese online Zeitung und auf der Arbeit höre ich Radio – wohlgemerkt nur auf der Arbeit), dann kann ich online Nachrichten gucken.

Und Männe? Leider ist für ihn der Fernseher auch einer von vielen Hausaltären (neben anderen Bildschirmen). Vor irgendeinem Bildschirm hockt er immer. Ein Leben ohne TV hält er nicht für möglich.

Den TV-Verzicht habe ich dann noch weiter ausgebaut: Bildschirmverzicht herrscht bei mir an den meisten Abenden und das Radio bleibt in meiner Freizeit auch aus – digital detox tut echt gut!