Tipsy Toe Socks

WERBUNG – Unbezahlte Markennennung aus Überzeungung und Liebe zum Produkt

 

Sybil R von Knitting and so on hat ja immer wieder tolle Ideen für ungewöhnliche Formen. Schon als ich die ersten Fotos ihrer Socken mit asymmetrischer Sockenspitze war ich angefixt, diese bald nachzustricken. Daher dauerte es auch nicht lange, als ich dann die Anleitung noch vor Veröffentlichung im Mail-Postfach hatte. Bei nächster Gelegenheit habe ich losgelegt:

Die Anleitung findet ihr hier

 

 

Entschieden habe ich mich für ein fröhlich-buntes Knäuel Opal Sockenwolle, das ich beim Werksverkauf in Hechingen erworben habe.

 

 

 

 

 

 

Hier sieht man noch nicht ganz so viel… Aber immer treu im Einsatz: das CraSy Trio (ich mag sie einfach, diese Alternative zum Nadelspiel)

 

 

 

 

 

In der Vergrößerung kann man mit etwas Phantasie erkennen, dass die eine Seite der Spitze runder ist (hier links), während die andere Seite länger ist, da hier öfter zugenommen wird.

 

 

 

 

 

hier sieht man die Asymmetrie besser

 

 

 

 

    hier ist der erste Keil fertig

 

 

Insgesamt werden 3 Keile aus verkürzten Reihen gestrickt (wobei erster und dritter Keil identisch sind). Dazwischen werden 2 Reihen über alle Maschen gestrickt

 

die fertige Spitze…

 

 

 

 

 

    …und der Fuß vor Beginn der Ferse

 

 

 

 

Hinzu kam als Neuland eine Shadow-Wrap-Ferse nach Sylvie Rasch – deren Tutorials ich immer wieder sehr gerne schaue – hier könnt ihr sehen, wie es geht!

 

mit 6 zusätzlichen Maschen auf der Nadel mit den Fersenmaschen erhält die Socke etwas mehr Komfort – die Maschen werden beim Übergang zum Schaft wieder abgenommen.

 

Die zweite Socke wird bis zur Ferse identisch gestrickt. Bei der Ferse angekommen werden einfach die Nadeln vertauscht (und über die erste Nadel statt über die zweite Nadel gestrickt). Ich habe mich für einen eher kurzen Schaft entschieden und das Restknäuel einer sinnvollen Weiterverwendung zugeführt… (was ich daraus gemacht habe, bleibt vorerst geheim…)

 

 

 

 

Elternzeit und wenig Neues

Mein Mann hatte Elternzeit, den ersten von 2 Monaten.

Er hat zwar Einiges geschafft, aber der so wichtige Flur ist immer noch nicht kindersicher. Da der Butzelmann mittlerweile munter durch die Gegend krabbelt und sich überall hochzieht, müsste dringend das Gitter an die Treppe… wahrscheinlich kann das Kind längst laufen, bis er das gemacht hat… *grrrr*

Ich habe im  April keine Wolle gekauft, fleißig an meinem noch geheimen Halbkreistuch weiter gestrickt und bis auf eine Entgleisung (Sandalen!) nur ein wenig Hausrat gekauft, der notwendig war:

– eine Pfanne (mit passendem Deckel), die alte war nach 10 Jahren abgenutzt (Teflonschicht)

– einen Teigschaber (den hatte ich tatsächlich noch nicht)

Beim Essen sind wir bei 1-2 Fleischgerichten pro Woche geblieben (mal mehr, mal weniger).

Ich hoffe, jetzt im Mai das Tuch fertig zu stricken, um danach mit Kleinigkeiten wie Socken weiter zu machen… (so große Projekte sind mir derzeit einfach zu viel, ich brauche schnelle Erfolge…). Ich habe schon versprochen, einen Teststrick durchzuführen (für Socken), aber zu viel vornehmen möchte ich mir nicht, denn die Reihenfolge ändere ich eh wieder ab…

Das Tuch soll nächstes Jahr (nach Ende meines Elterngeldbezuges) als Kaufanleitung auf Ravelry in Deutsch und Englisch erscheinen…

Fleischverzicht und Kaufrausch

Im Februar und März haben wir bewusst unseren Fleisch- und Fischkonsum reduziert. Einmal pro Woche Fleisch und ein- bis zweimal pro Woche Fisch sollten es nur noch sein. Für meine bessere Hälfte als fleischfressende Pflanze war das schon eine Herausforderung, ich habe es aber geschafft, so abwechlungsreich wie möglich zu kochen. Mit Sattmachern wie Kichererbsen kann man auch ganz gut auf Fleisch verzichten. Ein bisschen geschummelt wurde zwar manchmal auch, indem ich Speckstückchen nicht als Fleischeinlage mitgezählt habe, aber grundsätzlich wollen wir den reduzierten Fleischkonsum fortsetzen. Dafür haben wir auch keine Probleme, einen höheren Preis für gute Fleischqualität zu zahlen…

In Sachen Gebrauchsgüter habe ich mich in den beiden Monaten (mit Ausnahme der Wolle) sehr gut zurückhalten können. Ich habe mir wie folgt angeschafft:

  • eine weitere Rundstricknadel 2,5 100 cm (ja, beide waren parallel im Einsatz)
  • ein zweites CraSy Trio in 2,5 (gegen das Second-Sock-Syndrom, derzeit noch nicht im Einsatz)
  • ein weiteres Stillbustier für die Nacht (bequemer als Still-BHs)
  • 3 Paar etwas dickere Stoffstilleinlagen (die benutze ich derzeit nur, wenn die dünnen gewaschen werden müssen, mit den dünnen komme ich derzeit gut hin)

Und jetzt kommt die vernichtende Kaufbilanz:

Februar:

1600 g Sockenwolle von Buttinette (einfarbig, für noch geheime Projekte, die bereits in der Mache sind), zugegebenermaßen wohl etwas zu großzügig kalkuliert

100 g Sockenwolle von Pro Lana (sehr edel vom Fühlen)

März:

Am ersten März war ich in Hechingen beim Werkverkauf von Opal… Hach!

1550 g (weil ich auch 6-fach, 8-fach und die neue 3-fach-Sockenwolle mitgenommen habe)

Und ich hätte sicher noch vieeeel mehr mitgenommen, wenn ich einen Kleintransporter zur Verfügung gehabt hätte ;-)!

200 g Regia Tutti Frutti Cotton Color (ohne Schurwollanteil, also vegane „Wolle“), mich interessiert das Tragegefühl (Alternative im Sommer?), und der Preis war unschlagbar (200 g habe ich zum Preis von 100 g bekommen, ich muss die Damen vom Flohmarkt mal fragen, woher sie die Wolle bekommen, da habe ich schon öfter zugeschlagen…)

Ich hoffe, in den nächsten Monaten zumindest die 3-fache Sockenwolle testen zu können (auf Wunsch meiner Schwiegermutter, die zwar gerne selbst gestrickte Socken trägt, aber 4-fache Sockenwolle in Schuhen zu dick findet…) sowie die vegane Wolle (eher aus Neugier).

 

 

Zwergenalarm bei Oswalds…

Hier war es lange relativ ruhig…

nicht, dass ich keine Lust mehr aufs Bloggen gehabt hätte, nein, wir waren ein wenig im Renovierungsstress… seit Jahresbeginn sind 3 Räume und ein halber Flur fertig geworden und zwar aus freudigem Grund: Seit 25.07.2017 bereichert unser Nachwuchs (nennen wir ihn mal den „Butzelmann“) unseren Alltag! Dazu hat mein GöGa mehrfach meinen Arbeitsplatz umgebastelt – um mich irgendwann doch vom Arbeitszimmer ins nun fertige Wohnzimmer auszuquartieren…

Natürlich habe ich auch viel gemacht… Babysocken für mehr als ein Baby gestrickt, immer mal wieder Socken für mich, den GöGa und die Schwiegermutter gestrickt und für den Butzelmann wurden eine Hose gestrickt sowie div. Spielsachen gehäkelt…

Was ich nicht gemacht habe: einen Teil der Sockenwolle, die für konkrete Projekte vorgesehen war, zu verstricken. Begründung: Kniestrümpfe oder Overknees mit Wasser in den Beinen anzuprobieren macht keinen Sinn… –> verschoben auf den Herbst/Winter (sofern weiteres Babyspielzeug oder weitere Babykleidung nicht vorrangig sind). Da ich mich nunmehr neu organisieren muss (und 20 Rd Socke pro Tag schon viel sind, je nachdem, wie lange der Butzelmann schläft), werden leider weniger Projekte auf den Nadeln sein… obwohl ich bereits einige neue Ideen habe, teilweise schon mit Probestricken begonnen habe und darauf hoffe, irgendwie auch Zeit für diese Projekte zu finden – bevor meine Elternzeit in zwei Jahren endet…

Ich hoffe, das eine oder andere Projekt hier noch näher beschreiben zu können…

Sendepause

Oder: Warum ich kein Fernsehen mehr gucke.

Ja, ich hab’s getan, ich habe dem TV adieu gesagt, vor 2 Jahren! Was mich dazu bewogen hat:

  1. Ich habe festgestellt, dass ich den Fernseher oftmals nur im Hintergrund habe dudeln lassen, während ich entweder im Netz unterwegs war oder in irgendwelchen Zeitschriften geblättert habe.
  2. Filme und Serien habe ich schon länger nicht mehr geguckt. Allenfalls Verbrauchersendungen und abendliche Talkrunden haben mich sporadisch interessiert
  3. Zeit im Leben ist viel zu kostbar, um sie mit passivem Konsum oftmals fragwürdigem Inhalts zu vergeuden.
  4. Der Fernseher ist der moderne Hausaltar. Er ist wie ein Götze, der angebetet wird (zumeist regelmäßig um 8 Uhr abends zur Tagesschau und anschließend beim Tatort). Und auch hier gilt: Wer hat den Größten… Leider richten manche Leute ihr Privatleben so sehr auf das TV-Programm aus, dass sie z. B. Treffen mit Anderen absagen oder verschieben. Glotze statt Mensch – irgendwie traurig.

Ob es mir schwer gefallen ist: Ehrlich gesagt, nein! Es kam zwar eher unfreiwillig, als mich mein Receiver im Stich gelassen hat, aber ich habe mir dann gesagt: Bevor ein neuer Receiver angeschafft wird, versuch es ohne TV. Und es hat so gut geklappt, dass ich mir nie wieder einen anschaffen will.

Filme schaue ich mehr als selten (auch da fehlt mir ehrlich gesagt nichts) und wenn ich Nachrichtenbedarf habe (was selten der Fall ist, ich lese online Zeitung und auf der Arbeit höre ich Radio – wohlgemerkt nur auf der Arbeit), dann kann ich online Nachrichten gucken.

Und Männe? Leider ist für ihn der Fernseher auch einer von vielen Hausaltären (neben anderen Bildschirmen). Vor irgendeinem Bildschirm hockt er immer. Ein Leben ohne TV hält er nicht für möglich.

Den TV-Verzicht habe ich dann noch weiter ausgebaut: Bildschirmverzicht herrscht bei mir an den meisten Abenden und das Radio bleibt in meiner Freizeit auch aus – digital detox tut echt gut!