Fleischverzicht und Kaufrausch

Im Februar und März haben wir bewusst unseren Fleisch- und Fischkonsum reduziert. Einmal pro Woche Fleisch und ein- bis zweimal pro Woche Fisch sollten es nur noch sein. Für meine bessere Hälfte als fleischfressende Pflanze war das schon eine Herausforderung, ich habe es aber geschafft, so abwechlungsreich wie möglich zu kochen. Mit Sattmachern wie Kichererbsen kann man auch ganz gut auf Fleisch verzichten. Ein bisschen geschummelt wurde zwar manchmal auch, indem ich Speckstückchen nicht als Fleischeinlage mitgezählt habe, aber grundsätzlich wollen wir den reduzierten Fleischkonsum fortsetzen. Dafür haben wir auch keine Probleme, einen höheren Preis für gute Fleischqualität zu zahlen…

In Sachen Gebrauchsgüter habe ich mich in den beiden Monaten (mit Ausnahme der Wolle) sehr gut zurückhalten können. Ich habe mir wie folgt angeschafft:

  • eine weitere Rundstricknadel 2,5 100 cm (ja, beide waren parallel im Einsatz)
  • ein zweites CraSy Trio in 2,5 (gegen das Second-Sock-Syndrom, derzeit noch nicht im Einsatz)
  • ein weiteres Stillbustier für die Nacht (bequemer als Still-BHs)
  • 3 Paar etwas dickere Stoffstilleinlagen (die benutze ich derzeit nur, wenn die dünnen gewaschen werden müssen, mit den dünnen komme ich derzeit gut hin)

Und jetzt kommt die vernichtende Kaufbilanz:

Februar:

1600 g Sockenwolle von Buttinette (einfarbig, für noch geheime Projekte, die bereits in der Mache sind), zugegebenermaßen wohl etwas zu großzügig kalkuliert

100 g Sockenwolle von Pro Lana (sehr edel vom Fühlen)

März:

Am ersten März war ich in Hechingen beim Werkverkauf von Opal… Hach!

1550 g (weil ich auch 6-fach, 8-fach und die neue 3-fach-Sockenwolle mitgenommen habe)

Und ich hätte sicher noch vieeeel mehr mitgenommen, wenn ich einen Kleintransporter zur Verfügung gehabt hätte ;-)!

200 g Regia Tutti Frutti Cotton Color (ohne Schurwollanteil, also vegane „Wolle“), mich interessiert das Tragegefühl (Alternative im Sommer?), und der Preis war unschlagbar (200 g habe ich zum Preis von 100 g bekommen, ich muss die Damen vom Flohmarkt mal fragen, woher sie die Wolle bekommen, da habe ich schon öfter zugeschlagen…)

Ich hoffe, in den nächsten Monaten zumindest die 3-fache Sockenwolle testen zu können (auf Wunsch meiner Schwiegermutter, die zwar gerne selbst gestrickte Socken trägt, aber 4-fache Sockenwolle in Schuhen zu dick findet…) sowie die vegane Wolle (eher aus Neugier).

 

 

Gute Vorsätze – Nachhaltigkeit und Minimalismus

Für das neue Jahr habe ich mir einige gute Vorsätze vorgenommen:

  • auszumisten statt unnötig zu horten
  • so wenige Gebrauchsgüter anzuschaffen wie notwendig (siehe unten)
  • Müll zu vermeiden
  • Verbrauchsgüter (täglicher Bedarf an Lebensmitteln, Hygieneartikeln etc.) zu reduzieren bzw. ein Wegwerfen zu vermeiden
  • reparieren statt wegzuwerfen

Im Januar habe ich es geschafft:

  • endlich auf Stoffstilleinlagen umzusteigen (da ich nicht mehr permanent auslaufe, sonst hätte ich extra saugfähige Stoffstilleinlagen benötigt, habe mich aber nicht weiter drum gekümmert)
  • eine Kiste mit Büchern auszumisten, die beim Auspacken erst gar nicht in die Regale eingeräumt wurde. Die Bücher landen im Büchertauschregal unseres Arbeitgebers.
  • ein gerissenes Still-Top zu nähen (reicht für drunter)

Die Verbrauchsgüter, die ich bzw. wir im Januar angschafft haben, habe ich unten aufgelistet (ausgenommen und daher nicht aufgelistet sind Kleidung und Spielzeug für den Butzelmann (weil die Anschaffung sowieso erforderlich ist) und Computer und Co. für meinen Mann (sowohl ich als auch er haben da keinen Überblick und leider hält er nicht viel von meinem Versuch, einen auf minimalistisch zu machen… 🙁 )

  • 3 3/4-Arm Bustiers und 1 Bustier ohne Arme (ich hoffe, ich komme noch dazu, die Notwenigkeit hier darzustellen (an einem Top, welches dazu getragen wird, stricke ich derzeit)
  • 2 Rundstricknadeln (die bereits fleißig in Gebrauch sind, also Arbeitsmaterial)
  • ein Set BH-Verlängerer (anstatt sich neue BHs anzuschaffen)
  • ein Päckchen Stecknadeln (ich habe beim Nähen unseres Vorhangs im Flur festgestellt, dass ich meine alten Stecknadeln in die Tonne hauen sollte (krumm, rostig…)
  • ein Spannbettlaken 140×200 cm für die Gästematratze
  • Esszimmermöbel (ein Aufsatz für eine vorhandene Anrichte sowie eine Vitrine, beides komplettiert unser Esszimmer)
  • eine Salzkristallleuchte (die mit einer 1W-LED-Lampe ein warmes orangenes Licht abgibt und sich viel besser als nachts brennendes Licht eignet als unsere Nachttischbeleuchtung)
  • das Buch „Mosaik-Tücher“ stricken von Sylvie Rasch (Arbeitslektüre!)
  • div. Wolle 1100 g (!) (Arbeitsmaterial, außerdem war ich bei Buttinette vor Ort…, ein Teil wird bereits verarbeitet)

Ich erhoffe mir von der Liste eine kritische Reflexion meinerseits, ob etwas notwenig ist oder nicht.