{"id":82,"date":"2016-07-20T14:26:10","date_gmt":"2016-07-20T12:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/?p=82"},"modified":"2018-05-24T15:42:09","modified_gmt":"2018-05-24T13:42:09","slug":"sata-platte-in-macmini-g4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/2016\/07\/20\/sata-platte-in-macmini-g4\/","title":{"rendered":"SATA-Platte in Mac Mini G4"},"content":{"rendered":"<p>Wie bereits im Beitrag zum \u00dcbertakten des Mac Mini G4 geschrieben, werde ich in diesem Beitrag erkl\u00e4ren, wie man eine Festplatte mit SATA-Anschluss in einen solchen G4 einbaut. Vorteil einer SATA-Platte ist\u00a0 die M\u00f6glichkeit gr\u00f6\u00dfere und schnellere Festplatten oder eine g\u00fcnstige SSD einzubauen. Ein Mac Mini G4 besitzt einen ATA-100 Anschluss. Um hier eine SATA-Platte einzubauen, braucht man einen sogenannten 2.5 Zoll IDE-SATA-Adapter. Hierbei ist darauf zu achten, dass dieser Adapter sehr kompakt ist um ihn im Mini einzubauen. Diese Adapter bekommt man f\u00fcr etwa 4 Euro auf den einschl\u00e4gig bekannten Webseiten. Nachteil ist, dass man auf das Modem und die AirPort-Karte aus Platzmangel verzichten muss.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Unterfangen braucht man, neben einem normalen Kreuzkopfschraubendreher, noch ein Multifunktionswerkzeug zum Schneiden\/Trennen von Metall f\u00fcr den Modellbau, auch besser bekannt als Dremel und eine kleine Bohrmaschine, am besten einen Akkubohrer mit einem XX mm Universalbohrer.<\/p>\n<p>Ein Backup der jetzigen Installation kann einfach mit Tools wie CarbonCopyCloner schon im Vorhinein auf der neuen Platte auf gespielt werden. Hierf\u00fcr wird allerdings ein USB-SATA-Adapter ben\u00f6tigt, wo die neue Platte zum Erstellen des Backups angeschlossen werden muss. Der G4 kann leider nicht vom USB booten, das hei\u00dft ein Backup auf einem USB-Medium ist zwecklos. Wer keinen USB-SATA-Adapter hat, kommt um eine Neuinstallation nicht herum.<\/p>\n<p>Los geht&#8217;s:<\/p>\n<p>Nachdem man den Mac Mini wieder einmal ge\u00f6ffnet hat, baut man den Festplattenrahmen aus, wo auch das optische Laufwerk befestigt ist. Dieser Rahmen ist mit 3 Schrauben auf dem Mainboard befestigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-107\" src=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4576k-1.jpg\" alt=\"DSC_4576k\" width=\"640\" height=\"636\" srcset=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4576k-1.jpg 640w, https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4576k-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4576k-1-300x298.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Jetzt kann man anfangen, die Festplatte selber auszubauen. Hierf\u00fcr muss als erstes das optische Laufwerk durch L\u00f6sen der 2 Schrauben auf jeder Seite und der beiden hinteren Schrauben ausgebaut werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-108\" src=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4577k.jpg\" alt=\"DSC_4577k\" width=\"640\" height=\"603\" srcset=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4577k.jpg 640w, https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4577k-300x283.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend kann man den Ventilator ausbauen, indem man auf der R\u00fcckseite die 3 Schrauben l\u00f6st. Jetzt werden die vier Schrauben der Festplatte gel\u00f6st und entfernt. Der Ventilator kann jetzt wieder eingebaut werden. Die neue Festplatte wird mit nur einer Schraube auf der anderen Seite befestigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-109\" src=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4578k-1.jpg\" alt=\"DSC_4578k\" width=\"640\" height=\"552\" srcset=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4578k-1.jpg 640w, https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4578k-1-300x259.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-106\" src=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4580k-1.jpg\" alt=\"DSC_4580k\" width=\"640\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4580k-1.jpg 640w, https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4580k-1-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Sollte im Mini ein Modem eingebaut sein, muss dieses entfernt werden. Wenn man jetzt versucht, den IDA-SATA-Adpater mit der Verbindungsplatine auf das Mainboard zu stecken, merkt man, wof\u00fcr man den Dremel braucht. Einer der Modem-Halter ist der Festplatte im Wege und muss weggeflext werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-91\" src=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4569k.jpg\" alt=\"DSC_4569k\" width=\"640\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4569k.jpg 640w, https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4569k-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-90\" src=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4567k.jpg\" alt=\"DSC_4567k\" width=\"640\" height=\"331\" srcset=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4567k.jpg 640w, https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4567k-300x155.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Nach dieser schwei\u00dftreibenden Aktion wird der Festplattenrahmen zusammen mit Verbindungsplatine, Adapter und neuer Festplatte auf das Mainboard gesetzt. Die Festplatte kommt durch den Adapter mehr nach vorne, sodass die alten L\u00f6cher zum Festschrauben zu weit hinten liegen. Daher wird jetzt ausgemessen wo die neuen L\u00f6cher f\u00fcr die Schrauben gebohrt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-98\" src=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4573b.jpg\" alt=\"DSC_4573b\" width=\"640\" height=\"395\" srcset=\"https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4573b.jpg 640w, https:\/\/www.die-oswalds.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC_4573b-300x185.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Nun m\u00fcssen nur noch die L\u00f6cher gebohrt werden, aber erst nachdem der Rahmen wieder ausgebaut ist und von allen Komponenten befreit hat, wir wollen ja nicht mit dem Magnetfeld des Bohrers irgendwelche Besch\u00e4digungen anbringen.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes wird alles wieder zusammen gebaut. Hierbei muss man darauf achten, dass die Verbindungsplatine auf dem Mainboard richtig steckt. Wie man sieht, steht die Festplatte etwas schief, dies tut der Platte aber nichts. Das optische Laufwerk kann auch wieder an seinen Platz und mit den 6 Schrauben befestigt werden. Bevor man jetzt den Mini wieder komplett schlie\u00dft: Am besten einmal testen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits im Beitrag zum \u00dcbertakten des Mac Mini G4 geschrieben, werde ich in diesem Beitrag erkl\u00e4ren, wie man eine Festplatte mit SATA-Anschluss in einen solchen G4 einbaut. Vorteil einer SATA-Platte ist\u00a0 die M\u00f6glichkeit gr\u00f6\u00dfere und schnellere Festplatten oder eine g\u00fcnstige SSD einzubauen. Ein Mac Mini G4 besitzt einen ATA-100 Anschluss. 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